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War wieder mal ein spannendes Wochenende: Zuerst haben wir die Salzburger gerade noch im letzten Viertel "gebogen". Schon 2:6 hinten (wiedermal ein desaströses 1. Viertel) konnten wir aber durch eine Umstellung im taktischen Verhalten den Jungs aus Salzburg doch noch den Nerv ziehen. Spannend wars, fast schon zu spannend für den rekonvaleszenten Coach Thomas Musial. Durch diese Erfahrung wird er aber schneller gesund, weil er dann wohl doch lieber Spieler als Betreuer ist. Wiedermal darf ich festhalten, dass unsere Klosterneuburger Freunde sowohl im Wasser als auch bei der abendlichen "Spielbesprechung" ein echter Gewinn für diese Mannschaft sind.
Dass wir am nächsten Tag den Tirolern zu Beginn derart die Stirn bieten konnten hätte wohl niemand erwartet. Wenn auch nur von kurzer Dauer war die zwischenzeitliche Führung (3:1) doch ein süßer Saft von dem wir gerne öfter kosten würden. Bei 3:3 nach der ersten Viertelpause wurde aber unser Übermut von Johannes Gratzl und Co. gleich mit drei schnellen Kontertoren bestraft (bitterer Saft von dem wir jetzt eigentlich schon genug getrunken haben!). Ein 3:3 im dritten Viertel und die Aufholjagd beim Stand von 14:7 auf 14:10 (trotzdem 2 schlüsselspieler bereits wegen 3 Ausschlüssen auf der Bank sitzen mußten) gaben uns kurzzeitig Hoffnung, die drei Tiroler Tore darauf gaben uns jedoch den Rest (17:10). So wurde uns wieder die Silbermedaille überreicht und wir trösten uns die überlange Heimfahrt mit dem Gedanken: dreimal hintereinander in den Finali der höchsten österreichischen Wasserballbewerbe zu stehen ist ja auch nicht gerade schlecht.
sfth/tiburón -----------------------------
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